Dieses Restaurant ist einzigartig und gehört keiner Kette an. Um hier essen zu können, muss man nach Omiya fahren. Für jemanden, der in Tokio wohnt, ist das nicht allzu weit, für jemanden, der woanders wohnt, wäre die Anreise jedoch sehr weit.
Der Name des Ladens bedeutet wörtlich übersetzt „eine Suppe, ein Gemüse, ein Reis“, aber ein Menü dort besteht mit Sicherheit aus mehr Gerichten als nur einer Suppe und einem Gemüse.
Das von mir gewählte Menü mit dem Namen „Glückseliges Mahl“ bestand aus Reis, Suppe, eingelegtem Gemüse, einem Kännchen Hojicha aus Uji und drei Beilagen nach Wahl. Diese wurden in kleinen Schälchen auf einem runden Tablett serviert, was sich deutlich von der üblichen Anrichtung japanischer Menüs unterscheidet.
Als Beilagen wählte ich Maitake-Pilz-Tempura, Garnelen mit Brokkoli und Chili-Mayonnaise sowie Gemüse-Rindfleisch-Japchae (das scheint ein koreanisches Gericht zu sein?). Insgesamt eine ausgewogene Mahlzeit mit ausreichend Protein und Gemüse.
Einziger Kritikpunkt am Restaurant: Die Tische und Gepäckkörbe sind viel zu klein. Ich hatte ziemlich viele Taschen dabei, und die quollen unter meinem Stuhl hervor. Außerdem hätte ich mir eine stärkere Klimaanlage gewünscht.
Auf der Misosuppe schwammen kleine weiße Kügelchen. Ich fragte die Bedienung, was das sei, aber sie konnte es mir nicht erklären. Ich nehme an, die Bedienungen waren nicht darüber geschult, was in die Speisen kommt?
Geschmack und Portionsgröße der Gerichte waren für mich völlig ausreichend, und die Teekanne reichte für etwa zwei Tassen Hojicha. Der Tee war sogar noch heiß, als ich ihn nach dem Essen ausgegossen habe. Was für eine tolle Teekanne!
Ich würde gerne wiederkommen, um weitere Gerichte der Speisekarte zu probieren, insbesondere die Tonjiru-Miso-Suppe mit drei verschiedenen Pilzsorten. Dieses Menü gibt es allerdings nur im Winter, daher müsste ich, wenn ich es probieren möchte, im Winter noch einmal ins Restaurant gehen.

No comments:
Post a Comment