Dieses Buch war eine interessante und fesselnde Lektüre. Und da Gemälde aus dem Frühmittelalter und dem Spätmittelalter zum Vergleich auf derselben Seite abgebildet waren, wurde überdeutlich, dass das Mittelalter keine 1000 Jahre der Stagnation waren, sondern 1000 Jahre der Entwicklung und des Fortschritts – mit unterschiedlichem Tempo in den verschiedenen Epochen dieser 1000 Jahre.
Dank der Art und Weise, wie Ian Mortimer sein Material in 7 Kapiteln – Horizonte, Krieg, Ungleichheit, Komfort, Geschwindigkeit, Alphabetisierung und Individualismus – angeordnet hat, konnten die Leser selbst nachlesen, wie sich die Dinge zu Beginn des Mittelalters um 500 n. Chr. und am Ende des Mittelalters um 1500 n. Chr. verändert hatten.
Dies half mir, die mittelalterlichen Gebäude und Gemälde, die ich in Bulgarien und Rumänien sah, besser zu verstehen.



















